Cyberversicherung,
die mehr kann als Schäden bezahlen.
Cyberrisiken früh erkennen. Im Ernstfall Unterstützung bekommen. Finanzielle Folgen absichern. Wir klären, welcher Schutz zu Ihrem Unternehmen passt und was Ihre IT dafür erfüllen muss.
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Was ist eine Cyberversicherung?
Eine Cyberversicherung deckt die Folgen eines Angriffs auf Ihre IT: den eigenen Schaden, wenn der Betrieb stillsteht und Daten wiederhergestellt werden müssen, und die Ansprüche Dritter, wenn fremde Daten betroffen sind. Dazu kommen die Kosten der ersten Tage, von der IT-Forensik über die Benachrichtigung der Betroffenen bis zur Krisenkommunikation. Je nach Produkt gehören Leistungen dazu, die vorbeugen sollen. Drei Dinge können also zusammenkommen, und welche davon in Ihrem Vertrag stehen, entscheidet das Angebot und nicht die Sparte. Anders als andere Sparten knüpft die Cyberdeckung den Schutz zudem an Bedingungen: Der Versicherer verlangt ein Mindestniveau an IT-Sicherheit und fragt es vor Vertragsschluss ab.
Was Sie im Antrag ankreuzen, wird zur Pflicht.
Die Musterbedingungen verlangen einzelne Zugänge, Schutz vor Schadsoftware, zeitnahe Sicherheitsupdates und mindestens wöchentliche Sicherungen, auf die kein befallenes System schreiben darf, und wer das nicht einhält, riskiert die Leistung.
Wer braucht eine Cyberversicherung?
Ohne ein Mindestmaß an IT-Sicherheit zeichnen viele Versicherer gar nicht erst: ohne getrennte Sicherungen, ohne aktuelle Updates, ohne einzelne Zugänge. Betriebe mit einem Vorfall in der jüngeren Vergangenheit, mit sehr großen Datenbeständen oder als Teil kritischer Infrastruktur betrachten wir gesondert.
Sie können trotzdem anfragen. Wir sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können, und was Sie vorher ändern müssten.
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Betriebe mit Kundendaten
Handel, Praxen, Kanzleien, Agenturen: Wer fremde Daten verarbeitet, haftet dafür und muss eine Panne melden.
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Betriebe, die online verkaufen oder Aufträge annehmen
Shop, Portal, Buchungsstrecke: Steht das System, steht der Umsatz, und Zahlungsdaten sind ein eigenes Ziel.
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Produktion und Logistik mit vernetzten Anlagen
Steuerung, Disposition und Lager hängen an der IT. Ein verschlüsseltes System legt die Halle still, nicht nur das Büro.
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Betriebe mit laufendem Zahlungsverkehr
Gefälschte Rechnungen und vorgetäuschte Anweisungen der Geschäftsführung treffen die Buchhaltung, nicht die Firewall.
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Betriebe, deren Kunden einen Nachweis verlangen
In Rahmenverträgen und Vergaben steht immer öfter eine Cyberdeckung als Voraussetzung.
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Betriebe mit externem IT-Dienstleister und Cloud
Die Arbeit liegt außer Haus, die Verantwortung für die Daten bleibt bei Ihnen.
Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.
Erfahrung mit den Risikofragen
Über die Cyberdeckung entscheidet der Risikofragebogen, und der fragt Sicherungen, Updates, Zugänge und mobile Geräte sehr genau ab. Wir gehen ihn mit Ihnen durch, bevor er zum Versicherer geht, damit die Antworten stimmen und im Schadenfall tragen.
Nachweise für Kunden und Auftraggeber
Immer mehr Rahmenverträge und Vergaben verlangen den Nachweis einer Cyberdeckung mit bestimmten Summen. Sagen Sie uns, was gefordert ist, dann prüfen wir, ob Ihre Deckung das hergibt, und besorgen die Bestätigung in der verlangten Form.
Deckung, die zu Ihrer IT passt
Ein Handwerksbetrieb mit einem Server im Keller braucht etwas anderes als ein Onlinehändler mit Zahlungsdaten und drei Cloud-Diensten. Wir prüfen, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreift und was ein Stillstand kostet, und stellen die Deckung danach zusammen.
Versicherung und Prävention verbinden
Es gibt Produkte, die Versicherungsschutz mit Präventionsleistungen und Unterstützung im Cybervorfall verbinden. Solche Lösungen können wir unter anderem über unseren Produktpartner Stoïk anbieten. Alea bleibt dabei Ihr Versicherungsmakler und Ansprechpartner, versichert wird über den Anbieter. Was ein Angebot tatsächlich enthält, sagen wir Ihnen anhand der Unterlagen.
So läuft eine Anfrage: Sie schicken das Formular, wir klären im Gespräch den Bedarf, dann kommt der individuelle Risikofragebogen und auf dessen Grundlage das Angebot, und danach entscheiden Sie. Eine Anfrage ist noch kein Versicherungsabschluss. Für ein Angebot brauchen wir Angaben zu Ihrem Unternehmen und zu Ihrer IT, und eine bestehende Police prüfen wir auf Wunsch mit.
Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.
Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.
Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.
Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.
Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.
Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.
Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.
Häufige Fragen.
Welche Versicherungen brauchen Betriebe mit IT und Kundendaten?
Die Cyberversicherung selbst, dazu die Betriebshaftpflicht als Grundlage und die Elektronikversicherung für Geräte und Maschinen, die ein Angriff oder ein Defekt lahmlegt. Wer größere Beträge überweist, sollte über eine Vertrauensschadenversicherung sprechen, die auch Betrug durch eigene Leute einschließt. Je nach Rechtsform kommt die D&O dazu, weil die Geschäftsführung für versäumte Vorsorge persönlich in Anspruch genommen werden kann. Was davon zu Ihnen passt, gehen wir gemeinsam durch.
Ist eine Cyberversicherung Pflicht?
Eine gesetzliche Pflicht zur Cyberversicherung gibt es nicht. Pflichten gibt es trotzdem: Nach Art. 33 DSGVO müssen Sie eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden der zuständigen Aufsichtsbehörde melden, und nach Art. 32 DSGVO schulden Sie ohnehin geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten. Dazu kommt der Druck aus Verträgen: Auftraggeber verlangen den Nachweis zunehmend, bevor sie zusammenarbeiten.
Was kostet eine Cyberversicherung?
Das hängt vor allem von Branche und Umsatz, der Art und Menge Ihrer Daten, dem Stand Ihrer IT-Sicherheit, der gewünschten Versicherungssumme, der Selbstbeteiligung und davon, ob es schon einen Vorfall gab ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.
Für welche Unternehmen ist eine Cyberversicherung sinnvoll?
Für Betriebe, die ohne IT nicht arbeiten können, und für Betriebe, die fremde Daten verarbeiten. Das sind in der Praxis die meisten: Handel und Handwerk mit Kundendaten, Praxen und Kanzleien, Online-Shops, Produktion und Logistik mit vernetzten Anlagen, Betriebe mit laufendem Zahlungsverkehr. Ob sie sinnvoll ist, hängt weniger an der Größe als daran, was ein Stillstand von zwei Wochen kostet und wessen Daten bei Ihnen liegen. Genau das klären wir im Gespräch, bevor über ein Angebot geredet wird.
Welche Leistungen können enthalten sein?
Drei Gruppen: Prävention, Unterstützung im Vorfall und die Zahlung finanzieller Folgen. Zur Prävention können je nach Produkt eine Sicherheitsanalyse oder Hinweise auf Schwachstellen gehören. Zur Unterstützung gehören üblicherweise IT-Forensik, Rechtsberatung, die Benachrichtigung Betroffener und Krisenkommunikation. Finanziell geht es um Wiederherstellung, Betriebsunterbrechung und Haftpflichtansprüche. Welche dieser Leistungen Sie bekommen und in welchen Grenzen, steht im jeweiligen Vertrag und nicht in einer Marktregel. Wir gehen das Angebot mit Ihnen durch.
Welche IT-Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Die Musterbedingungen des Versichererverbands verlangen vier Dinge: individuelle Zugänge mit Mindestanforderungen an Passwörter und Administratorrechte nur für Administratoren, zusätzlichen Schutz für alles, was aus dem Internet erreichbar ist, und für mobile Geräte, einen automatisch aktuellen Schutz vor Schadsoftware und ein Patchmanagement, das Sicherheitsupdates zeitnah einspielt. Dazu mindestens wöchentliche Sicherungen, die regelmäßig auf Funktion geprüft werden. Einzelne Versicherer verlangen mehr oder weniger.
Warum ist die Sicherung so wichtig?
Weil die Bedingungen nicht nur verlangen, dass gesichert wird, sondern wie. Kein System und keine Berechtigungsebene darf Originale und Sicherungskopien gleichermaßen verändern oder löschen können. Das ist genau der Punkt, an dem Verschlüsselungsangriffe scheitern oder gelingen: Liegt die Sicherung im selben Netz mit denselben Rechten, ist sie nach dem Angriff genauso verschlüsselt wie der Rest.
Zahlt die Cyberversicherung ein Lösegeld?
In den Musterbedingungen nicht, dort sind Lösegeld- und Erpressungszahlungen ausdrücklich ausgeschlossen. Einzelne Versicherer bieten dafür eigene Bausteine an, das steht dann im Vertrag. Unabhängig von der Deckung ist eine Zahlung keine reine Versicherungsfrage: Sie löst das Problem oft nicht und kann eigene rechtliche Folgen haben. Die Wiederherstellung aus einer sauberen Sicherung bleibt der verlässlichere Weg.
Sind Bußgelder nach der DSGVO mitversichert?
In den Musterbedingungen nicht: Strafen und Bußgelder sind ausgeschlossen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Einzelne Versicherer schließen sie ein, soweit das rechtlich zulässig ist, und genau das ist in Deutschland umstritten. Verlassen Sie sich darauf also nicht. Die Kosten rundherum, also Forensik, Benachrichtigung und Rechtsberatung, sind der Teil, der verlässlich gedeckt ist.
Was passiert in den ersten Stunden nach einem Angriff?
Sie melden den Vorfall, und der Versicherer schickt die Leute, die das täglich machen: IT-Forensik, um Ursache und Umfang zu klären, dazu Rechtsberatung und, wenn nötig, Krisenkommunikation. Parallel läuft die Frist aus Art. 33 DSGVO, die ab Ihrer Kenntnis von der Panne zählt. Genau deshalb ist die Nummer, die Sie dann anrufen, ein Teil der Leistung und nicht nur Beiwerk.
Brauche ich eine Cyberversicherung trotz IT-Dienstleister oder Cloud?
In der Regel ja. Ein IT-Dienstleister senkt das Risiko, er nimmt Ihnen aber nicht die Verantwortung für Ihre Daten ab, und ein Ausfall bei ihm trifft Ihren Betrieb genauso. Die Musterbedingungen beziehen Störungen bei externen Dienstleistern seit der Fassung von 2024 ein. Was Ihr Vertrag mit dem Dienstleister regelt und was eine Police abdeckt, sehen wir uns zusammen an.
Kann Alea eine bestehende Cyberpolice prüfen?
Ja, und bei Cyber lohnt es besonders. Wir sehen uns an, welche Bausteine der Vertrag hat, wie hoch Versicherungssumme und Selbstbeteiligung sind, welche Obliegenheiten zur IT-Sicherheit darin stehen und ob Ihr Betrieb sie heute noch erfüllt. Gerade der letzte Punkt verändert sich mit der IT, ohne dass der Vertrag es merkt. Schicken Sie uns die Police über das Formular zu, dann sagen wir Ihnen, was passt, was fehlt und was im Schadenfall Streit geben könnte.
Was passiert nach meiner Anfrage?
Christoph meldet sich persönlich und klärt mit Ihnen den Bedarf. Danach kommt der individuelle Risikofragebogen des Versicherers, den wir mit Ihnen durchgehen, und auf dessen Grundlage das Angebot. Dann entscheiden Sie. Die Anfrage ist dabei noch kein Versicherungsabschluss und verpflichtet Sie zu nichts; ohne Angaben zu Unternehmen und IT gibt es umgekehrt kein belastbares Angebot.
Kann ein bereits eingetretener Vorfall nachträglich versichert werden?
Nein. Eine neue Police deckt keinen Schaden, der vor ihrem Beginn eingetreten oder bereits bekannt ist, und eine Anfrage bei uns begründet keine rückwirkende Deckung. Wenn es bei Ihnen gerade brennt, sind zuerst Ihre IT-Verantwortlichen und, falls eine Cyberpolice besteht, deren Schaden- oder Notfallkontakt die richtige Adresse. Für die Zeit danach klären wir gern, wie Sie sich künftig absichern; einen Vorfall in der jüngeren Vergangenheit fragt jeder Versicherer ab, und wir sagen Ihnen offen, was er für Ihre Möglichkeiten bedeutet.
Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?
Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.
Cyberrisiken klären.
Passenden Schutz finden.
Sagen Sie uns, was Ihr Betrieb tut und wie Ihre IT aufgestellt ist. Wir klären den Bedarf, fragen passende Versicherer an und erklären Ihnen, was die Angebote leisten und was sie verlangen.
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