Startups

Versicherung für Startups,
die mitwächst.

Von der ersten Kundenzusage bis zur Wachstumsrunde: Wir stellen die Deckungen zusammen, die zu Ihrer Phase passen, und holen Angebote bei den Versicherern ein, die Technologieunternehmen zeichnen. Wenn ein Kunde im Vertrag eine Deckungssumme verlangt, die Ihre Police nicht hergibt, klären wir, was möglich ist.

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Nach Phase

Was Sie brauchen, hängt davon ab, wo Sie stehen.

Drei Zuschnitte, die wir in der Praxis sehen. Jede Phase baut auf der vorherigen auf: Was einmal dazugekommen ist, bleibt und wächst in den Summen mit. Welche Bausteine Ihr Unternehmen wirklich braucht, hängt aber von Ihrem Geschäft ab und nicht allein von der Runde. Was an Hardware, Maschinen oder einem eigenen Lager hängt, steht deshalb nicht in diesen Listen, sondern weiter unten bei den Deckungen.

Pre-Seed und Seed

In dieser Phase geht es um die Grundlage, und verlangt wird sie meist von anderen: Der Vermieter will vor der Unterschrift einen Nachweis sehen, der erste größere Kunde auch. Dazu kommt die Haftung für das, was Ihre Arbeit beim Kunden anrichtet, mit dem Unternehmen und je nach Rechtsform auch persönlich, und der Schutz für die Daten, die Sie schon verarbeiten. Mehr braucht es am Anfang selten, und wir raten Ihnen auch nicht zu mehr.

Passend, wenn: Erste zahlende Kunden, erste Mitarbeiter, der erste größere Vertrag auf dem Tisch.

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Series A

Die drei Bausteine aus der ersten Phase bleiben und wachsen in den Summen mit. Mit Investoren, einem Beirat und einem wachsenden Team kommen Risiken dazu, die mit Ihrem Produkt nichts zu tun haben: die persönliche Haftung der Geschäftsführung für Entscheidungen und alles, was zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitern streitig werden kann. Ob eine D&O verlangt wird und mit welcher Summe, steht im Beteiligungsvertrag; wir lesen die Stelle mit Ihnen und sagen, welche Summe sie meint. Meist fällt in diese Phase auch das erste eigene Büro mit eigener Ausstattung.

Passend, wenn: Institutionelle Investoren, ein Beirat, ein Team, das schneller wächst als die Verträge.

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Growth

Neue Policenarten kommen hier kaum noch dazu. Was sich ändert, sind Summen und Bedingungen: Enterprise-Verträge nennen Deckungssummen, verlangen je nach Vertrag die Mitversicherung des Auftraggebers und einen Nachweis vor dem Start, und Kunden in den USA bringen Anforderungen mit, die nicht jeder deutsche Versicherer mitgeht. Das ist Verhandlungsarbeit, und sie ist unsere. Dazu kommt eine Lücke, die mit dem Zahlungsvolumen wächst: Geld, das durch Untreue oder Betrug abfließt, deckt die Cyberpolice je nach Vertrag gar nicht oder nur bis zu einer kleinen Summe.

Passend, wenn: Enterprise-Kunden, Kunden im Ausland, ein Betrieb mit laufendem Ertrag und eigener Finanzabteilung.

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Deckung verstehen

Was ist eine Versicherung für Startups?

Eine Versicherung für Startups ist kein eigenes Produkt, sondern die Zusammenstellung aus Berufs- und Vermögensschadenhaftpflicht, Betriebshaftpflicht und Cyberversicherung, ab der ersten institutionellen Runde dazu D&O, Firmenrechtsschutz und die Absicherung des eigenen Büros. Vier weitere Bausteine hängen nicht an der Finanzierungsrunde, sondern daran, was Sie bauen: Produkthaftpflicht für Hardware und Geräte, Elektronik- und Maschinenversicherung für teure Technik, Betriebsunterbrechung für Betriebe, die ein Sachschaden tatsächlich anhält, Vertrauensschaden, sobald nennenswerte Zahlungen laufen, eine Medien-Haftpflicht, wenn Inhalte und Marken das Geschäft berühren, und eine AGG-Deckung für Ansprüche wegen Benachteiligung. Der Unterschied zu einem gewachsenen Betrieb liegt weniger in den Bausteinen als im Tempo: Tätigkeit, Kundenkreis und geforderte Deckungssummen ändern sich in Monaten statt in Jahren.

Berufs- und Vermögensschadenhaftpflicht

Der Kern für alle, die Software, Beratung oder Planung verkaufen: Sie steht dafür ein, wenn Ihre Arbeit beim Kunden einen finanziellen Schaden verursacht, ohne dass etwas kaputtgeht.

Betriebshaftpflicht

Personen- und Sachschäden bei Dritten, und die Bestätigung, die ein Vermieter oder Auftraggeber sehen will, bevor Sie anfangen dürfen.

Cyberversicherung

Wenn Ihre Systeme oder die Daten Ihrer Kunden angegriffen werden: Hilfe im Vorfall und die Kosten der Aufräumarbeiten, je nach Vertrag samt Ertragsausfall während des Stillstands.

D&O

Die persönliche Haftung von Geschäftsführung und Beirat für Entscheidungen, einschließlich Ansprüchen der eigenen Gesellschaft. Ob sie verlangt wird, steht im Beteiligungsvertrag.

Firmenrechtsschutz

Anwalt und Gericht bei Streit mit Kunden, Lieferanten, Behörden oder Mitarbeitern. Der Arbeitsrechtsschutz darin ist hier der Weg für arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen.

Inhalt und Gebäude

Büro, Einrichtung und Geräte bei Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch, versichert zu dem, was der Ersatz kostet. Sobald es ein eigenes Büro gibt.

Vertrauensschaden

Wenn Geld durch Untreue eigener Mitarbeiter oder durch Betrug von außen abfließt, etwa gefälschte Rechnungen oder umgeleitete Überweisungen. Cyberpolicen decken reinen Zahlungsbetrug je nach Vertrag gar nicht oder nur bis zu einer kleinen Summe.

Produkthaftpflicht

Nur wenn Sie etwas ausliefern: Wenn ein Produkt, das Sie herstellen, importieren oder verkaufen, bei anderen Schaden anrichtet. Für Hardware, Geräte und Medizinprodukte.

Elektronik und Maschinen

Nur bei teurer Technik: eine Allgefahrendeckung für Geräte und Anlagen, also auch für Bedienfehler und Überspannung, die die Inhaltsversicherung ausschließt.

Betriebsunterbrechung

Nur wenn ein Sachschaden Sie wirklich anhält: Sie setzt Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Einbruch voraus. Den Stillstand nach einem Cybervorfall deckt je nach Vertrag die Cyberpolice.

Medien-Haftpflicht

Ansprüche wegen Bildern, Texten, Marken, Namen oder Domains. Die Betriebshaftpflicht trägt das nicht, denn eine Schutzrechtsverletzung ist ein reiner Vermögensschaden. In der IT-Haftpflicht ist sie oft ein Baustein, aber nicht immer eingeschlossen.

AGG-Deckung, auch EPLI genannt

Ansprüche wegen Benachteiligung: Nach § 15 AGG kann ein Bewerber Schadensersatz und zusätzlich eine Entschädigung verlangen, bei Nichteinstellung bis zu drei Monatsgehälter. Der Firmenrechtsschutz trägt die Kosten des Streits, nicht die Ansprüche selbst.

Für wen

Für welche Startups arbeiten wir?

Krypto-Verwahrung, erlaubnispflichtige Tätigkeiten ohne vorliegende Erlaubnis, Medizinprodukte höherer Risikoklassen und Geschäfte ausschließlich mit Kunden in den USA betrachten wir gesondert.

Fragen Sie trotzdem an. Wir sagen Ihnen offen, was geht und was nicht, und das lieber vor dem Kundentermin als danach.

Warum Alea

Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.

1

Wir kennen die Anforderungen Ihrer Kunden

Jahrelange Erfahrung bei zwei der großen Industriemakler: Wir lesen die Versicherungsklausel in Ihrem Kundenvertrag, sagen Ihnen, welche Summe und welcher Nachweis dort tatsächlich gefordert sind, und stellen die Deckung so zusammen, dass sie die Klausel erfüllt.

2

Nachweise, wenn der Vertrag wartet

Wenn ein Abschluss an einer Bestätigung hängt, ist Geschwindigkeit der ganze Wert. Wir wissen, welchen Versicherer wir zuerst anfragen, und kümmern uns darum, dass die Bestätigung so aussieht, wie Ihr Kunde sie verlangt.

3

Deckung, die mit der nächsten Runde mitwächst

Mehr Mitarbeiter, neue Produkte, größere Kunden, eine neue Runde: Sagen Sie uns Bescheid, und wir passen die Verträge an, statt sie einfach weiterlaufen zu lassen, bis es im Schadenfall auffällt.

So arbeiten wir

Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.

Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.

Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.

Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.

Was drinsteht, erklären wir vorher.

Wir erklären, was ein Vertrag tatsächlich abdeckt und was nicht, in Ihren Worten statt in Versicherungsdeutsch. Sie wissen bei jedem Schritt, wie die Deckung greift und wo sie endet.

Ihr bestehender Vertrag bleibt, bis etwas Besseres da ist.

Sie müssen nichts kündigen, um mit uns zu sprechen. Wir sehen uns an, was Sie haben, und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist. Ist Ihr Vertrag der bessere, sagen wir auch das.

Die Anfrage verpflichtet Sie zu nichts.

Eine Anfrage ist weder Antrag noch Abschluss. Sie bekommen werktags innerhalb einer Stunde eine persönliche Rückmeldung. Entschieden wird erst, wenn die Angebote vor Ihnen liegen.

Im Schadenfall melden Sie sich bei uns.

Wenn etwas passiert, rufen Sie uns an und nicht die Hotline des Versicherers. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben dran. Ob der Versicherer zahlt, richtet sich nach Ihrem Vertrag. Dass sich jemand darum kümmert, nach uns.

Versicherung soll Sie nicht aufhalten.

Zeit kostet selten die Entscheidung, sondern der Papierkram davor: Unterlagen zusammensuchen, Policen lesen, Angebote vergleichbar machen. Das übernimmt bei uns Technologie. Prüfung, Verhandlung und Betreuung bleiben bei Menschen.

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.

Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.

Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.

Christoph Bergemann, Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Christoph Bergemann
Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Mit Christoph sprechen
Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Welche Versicherungen braucht ein Startup?

In aller Regel die Berufs- und Vermögensschadenhaftpflicht für Fehler in Ihrer Arbeit, die Betriebshaftpflicht für Personen- und Sachschäden bei Dritten und eine Cyberversicherung, sobald Sie Kundendaten verarbeiten. Sobald Investoren, ein Beirat und Angestellte dazukommen, meist zusätzlich D&O und Firmenrechtsschutz. Was davon Sie wirklich brauchen, hängt von Ihrem Geschäftsmodell, Ihren Verträgen und Ihrer Größe ab. Wir gehen die Bausteine mit Ihnen durch und sagen, was fehlt und was doppelt ist.

Wann braucht ein Startup eine D&O?

Spätestens, wenn es eine Geschäftsführung gibt, die für Entscheidungen persönlich haftet, und Dritte im Unternehmen mitreden. Ob eine D&O verlangt wird und mit welcher Summe, steht je nach Vertrag im Beteiligungs- oder Gesellschaftervertrag. Geschäftsführer einer GmbH oder UG haften gegenüber der eigenen Gesellschaft mit ihrem Privatvermögen; genau diese Ansprüche sind der häufigste Fall in der D&O.

Unser Kunde verlangt eine Deckungssumme, die wir nicht haben. Was jetzt?

Das ist der häufigste Anlass, aus dem Startups bei uns anfragen, und er ist lösbar. Drei Fälle sind zu unterscheiden: Die bestehende Deckung reicht und es fehlt nur das Dokument, dann besorgen wir die Bestätigung. Die geforderte Summe liegt über Ihrer, dann prüfen wir die Erhöhung beim bestehenden Versicherer oder schreiben neu aus. Oder die geforderte Deckung gibt es in Ihrem Vertrag gar nicht, dann sprechen wir über eine eigene Police. Schicken Sie uns die Klausel, nicht nur die Zahl.

Was kostet eine Versicherung für Startups?

Das hängt vor allem von Tätigkeit, Umsatz, Mitarbeiterzahl, den geforderten Deckungssummen, dem Kundenkreis einschließlich Kunden im Ausland und dem Schadenverlauf ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.

Wir sind noch nicht gegründet. Können wir trotzdem anfragen?

Ja. Der Versicherungsschutz beginnt in der Regel mit der Gesellschaft, die Vorbereitung muss aber nicht warten: Wir klären vorab, welche Deckungen Ihr Geschäftsmodell braucht, was Ihre ersten Kundenverträge verlangen werden und was das ungefähr bedeutet. Sagen Sie uns, wann die Eintragung geplant ist.

Kann ich anfragen, wenn ich noch nicht weiß, was mir fehlt?

Ja. Wählen Sie im Formular „Noch unsicher". Sie müssen die Versicherungsfrage vor dem ersten Gespräch nicht selbst lösen. Wir ordnen gemeinsam ein, was Ihr Betrieb braucht und was nicht.

Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?

Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.

Zu speziell, zu schwierig,
zu spät dran?

Genau unser Fall. Sagen Sie uns, was Sie tun, und wir fragen jeden Versicherer an, der es zeichnet.

Was möchten Sie absichern?

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