Transport und Werkverkehr,
wenn der Wert mitfährt.
Ob Sie Werkzeug und Material erstmals absichern oder bestehende Verträge prüfen lassen möchten: Wir klären, was unterwegs tatsächlich gedeckt ist, fragen passende Versicherer an und erklären Ihnen die verfügbaren Angebote.
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Was ist eine Transportversicherung?
Eine Transportversicherung deckt die Güter, nicht das Fahrzeug. Fahren Sie eigene Waren, Werkzeuge und Arbeitsgeräte mit eigenen Fahrzeugen und eigenem Personal, heißt diese Deckung Werkverkehr. Geht die Ware auf die Reise, versichert die Warentransportversicherung sie unterwegs, gleich wer fährt. Und wer fremde Güter gegen Entgelt befördert, braucht eine Verkehrshaftungsversicherung, die im gewerblichen Güterkraftverkehr nach § 7a GüKG Pflicht ist.
Wer fremde Ware fährt, haftet nur begrenzt.
Die Haftung des Frachtführers ist gesetzlich der Höhe nach gedeckelt, und der Wert der Ladung liegt oft weit darüber. Wer Ware verschickt, bekommt im Schadenfall also selten den vollen Wert ersetzt, den Rest trägt, wem die Ware gehört.
Wer braucht eine Transportversicherung?
Gewerblicher Gütertransport für fremde Rechnung, Kurier- und Paketdienste sowie Umzugsverkehr folgen eigenen Regeln und eigenen Pflichtversicherungen und werden gesondert betrachtet. Wertsachen, Geld und bestimmte Gefahrgüter sind in Standarddeckungen meist ausgeschlossen.
Fahrzeuge selbst gehören in die Kfz-Versicherung. Sie können trotzdem anfragen. Wir sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können.
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Handwerk mit Werkzeug im Transporter
Der Inhalt eines gut ausgestatteten Transporters kostet schnell mehr als ein Jahr Versicherungsbeitrag für den ganzen Fuhrpark.
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Bau und Montage
Material und Geräte stehen tagelang auf der Baustelle, oft ohne verschlossene Tür und ohne Aufsicht.
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Handel und Hersteller mit eigener Auslieferung
Wer selbst ausliefert, trägt den Warenwert bis zur Übergabe, und keine Kfz-Police deckt das.
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Betriebe mit Versand
Wer verschickt, verlässt sich auf die Haftung des Dienstleisters, und die ist begrenzt. Der Rest bleibt beim Absender.
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Service und Technik im Außendienst
Messgeräte, Laptops und Ersatzteile fahren jeden Tag mit, und die Inhaltsversicherung endet an der Betriebstür.
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Betriebe mit Import und Export
Auf dem Seeweg und bei mehreren Beteiligten ist die Haftungslage unübersichtlich, und die Ware ist lange unterwegs.
Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.
Erfahrung mit der Abgrenzung
Drei Deckungen liegen hier dicht beieinander, und die falsche hilft im Schadenfall nicht: eigene Güter im eigenen Fahrzeug, Ware auf dem Transportweg, fremde Ware gegen Entgelt. Wir ordnen zuerst zu, was Sie tatsächlich fahren und für wen, und wählen erst danach die Police.
Nachweise für Auftraggeber und Behörden
Wer gewerblich fremde Güter befördert, muss die Haftpflichtversicherung nachweisen können, und Auftraggeber verlangen zunehmend Bestätigungen über Deckungssummen. Sagen Sie uns, was gefordert ist, dann prüfen wir Ihre Deckung dagegen und besorgen die Bestätigung in der verlangten Form.
Deckung, die zu Ihren Wegen passt
Ein Elektriker mit zwei Transportern braucht etwas anderes als ein Hersteller, der europaweit ausliefert. Wir prüfen, was mitfährt, wie oft, wie weit und wie gut gesichert, und stellen die Deckung danach zusammen.
Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.
Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.
Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.
Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.
Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.
Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.
Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.
Häufige Fragen.
Welche Versicherungen brauchen Betriebe, die Werkzeug und Ware transportieren?
Die Werkverkehrsdeckung für Werkzeug, Material und eigene Ware unterwegs, dazu die gewerbliche Kfz-Versicherung für die Fahrzeuge selbst und die Inhaltsversicherung für alles, was in den Betriebsräumen bleibt. Wer regelmäßig Ware verschickt, ergänzt die Warentransportversicherung, wer fremde Güter fährt, braucht die Verkehrshaftung. Die Betriebshaftpflicht bleibt die Grundlage. Was davon zu Ihnen passt, hängt daran, wem die Ware gehört, die Sie bewegen.
Ist eine Transportversicherung Pflicht?
Für den eigenen Werkverkehr gibt es keine Versicherungspflicht. Wer dagegen gewerblich fremde Güter befördert, ist nach § 7a Güterkraftverkehrsgesetz verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen und aufrechtzuerhalten. Daneben bleibt die Pflicht zur Kfz-Haftpflicht für jedes zulassungspflichtige Fahrzeug bestehen, die aber nur Schäden an anderen deckt, nicht die eigene Ladung.
Was kostet eine Transportversicherung?
Das hängt vor allem von dem Wert dessen, was mitfährt, der Art der Güter, der Zahl der Fahrzeuge, den gefahrenen Strecken und Ländern, der Sicherung von Fahrzeug und Ladung, der Selbstbeteiligung und dem Schadenverlauf ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.
Ist mein Werkzeug im Transporter über die Kasko versichert?
In aller Regel nicht. Die Kasko deckt das Fahrzeug und fest eingebautes Zubehör, nicht loses Werkzeug, Material oder Ware. Wird der Transporter aufgebrochen und das Werkzeug gestohlen, ersetzt sie das aufgebrochene Schloss, nicht den Inhalt. Einzelne Kfz-Versicherer bieten für Handwerkerfahrzeuge einen Zusatzbaustein an; verlassen sollten Sie sich darauf erst, wenn es im Vertrag steht.
Was ist der Unterschied zwischen Werkverkehr und Verkehrshaftung?
Wem die Ware gehört. Werkverkehr heißt: eigene Güter, eigenes Fahrzeug, eigenes Personal, und versichert wird der Wert dessen, was mitfährt. Verkehrshaftung heißt: Sie fahren fremde Güter gegen Entgelt, und versichert wird Ihre gesetzliche Haftung dafür, die betragsmäßig begrenzt ist. Wer beides macht, braucht beides, und die Zuordnung sollte vor dem ersten Auftrag stehen.
Ist die Ladung auch über Nacht und auf der Baustelle gedeckt?
Je nach Vertrag. Gute Werkverkehrsdeckungen schließen das abgestellte, beladene Fahrzeug ein, auch über Nacht und auf dem eigenen Gelände, und knüpfen das meist an Bedingungen: verschlossen, gesichert, manchmal an bestimmte Abstellorte. Material, das frei auf der Baustelle liegt, ist etwas anderes und braucht eine eigene Vereinbarung. Beides sehen wir uns an, bevor es darauf ankommt.
Wir verschicken Ware über einen Paketdienst. Reicht dessen Haftung?
Meist nicht. Die Haftung von Frachtführern und Paketdiensten ist gesetzlich gedeckelt und orientiert sich am Gewicht, nicht am Wert. Bei leichter, teurer Ware klafft dazwischen die größte Lücke. Wer regelmäßig verschickt, versichert deshalb die Ware selbst über eine Warentransportversicherung, statt im Schadenfall über Haftungsgrenzen zu streiten.
Zahlt die Deckung auch bei einem selbst verschuldeten Unfall?
Bei der Werkverkehrsdeckung in der Regel ja: Versichert ist die Ladung gegen Transportgefahren, und ein Unfall gehört dazu, unabhängig davon, wer ihn verursacht hat. Vorsatz bleibt ausgeschlossen, und grobe Fahrlässigkeit ist je nach Bedingung unterschiedlich geregelt. Das ist einer der Punkte, an denen sich Angebote unterscheiden, und wir vergleichen ihn ausdrücklich mit.
Welche Angaben brauchen Sie für ein Angebot?
Für das erste Gespräch reichen Art der Güter, ungefährer Wert pro Fahrzeug oder pro Sendung, Zahl der Fahrzeuge und die Frage, ob Sie eigene oder fremde Ware fahren. Für ein Angebot kommen in der Regel die bestehenden Verträge und der Schadenverlauf der letzten Jahre dazu. Mit einer Vollmacht holen wir vieles davon direkt bei Ihrem jetzigen Versicherer.
Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?
Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.
Zu speziell, zu schwierig,
zu spät dran?
Genau unser Fall. Sagen Sie uns, was Sie tun, und wir fragen jeden Versicherer an, der es zeichnet.
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