Hardware und Deeptech

Versicherung für
Hardware und Deeptech.

Sobald etwas Gebautes Ihr Haus verlässt, ändert sich Ihre Haftung grundlegend: Ihr Gerät kann bei jemand anderem Schaden anrichten, und das Risiko bleibt bei Ihnen, auch wenn es nur ein Prototyp in einem Pilotprojekt ist. Wir sichern die Phase vor dem Serienstart genauso ab wie die danach.

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Was ist eine Versicherung für Hardware-Startups?

Eine Versicherung für Hardware-Startups ist das Paket aus Produkthaftpflicht, Betriebshaftpflicht und Elektronik- oder Maschinenversicherung, ergänzt um Transport für Geräte unterwegs und eine Vermögensschadendeckung, wo Software mitgeliefert wird. Der Unterschied zu reiner Software liegt darin, dass Ihr Produkt körperlich wirkt: Es kann Personen verletzen und Sachen beschädigen, es kann unterwegs kaputtgehen, und es steht beim Kunden, wo Sie es nicht mehr kontrollieren.

Das wissen wir

Der Pilot beim Kunden ist der gefährlichste Moment, und meist der am schlechtesten abgesicherte.

In der Pilotphase steht ein unfertiges Gerät in einer fremden Umgebung, oft ohne abgeschlossene Prüfung, oft ohne klare Vereinbarung darüber, wer welches Risiko trägt. Gleichzeitig halten viele Startups die Versicherung zu diesem Zeitpunkt noch für verfrüht, weil es ja noch kein Produkt gibt. Genau umgekehrt: Die Haftung entsteht mit der Auslieferung, nicht mit dem Serienstart. Ein Prototyp in fremder Hand ist ein ausgeliefertes Produkt.

Für wen

Wer braucht eine Versicherung für Hardware-Startups?

Luftfahrt, Medizintechnik, Produkte mit Strahlung oder Gefahrstoffen, der Einsatz in kerntechnischen Anlagen und der Vertrieb in die USA betrachten wir gesondert; beim Export in die USA ist die Produkthaftpflicht eine eigene Frage mit eigenem Markt.

Fragen Sie trotzdem an. Wir sagen Ihnen offen, was geht und was nicht.

  • Geräte und Sensorik im Feld

    Produkt steht beim Kunden, oft im Dauerbetrieb und ohne Aufsicht.

  • Robotik und Automatisierung

    Bewegte Technik neben Menschen, dazu Schnittstellen zu fremden Anlagen.

  • Energie, Klima und Industrietechnik

    Pilotanlagen auf fremdem Gelände, hohe Werte, lange Projektlaufzeiten.

  • Hardware mit eigener Software

    Zwei Haftungswelten in einem Produkt, Personen- und Sachschäden neben Vermögensschäden.

Warum Alea

Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.

1

Wir kennen Technik und Projektgeschäft

Jahrelange Erfahrung bei zwei der großen Industriemakler, also aus dem Geschäft mit Industriebetrieben: Montage, Erprobung, Inbetriebnahme, Gewährleistung und die Frage, wessen Versicherung in welcher Projektphase greift. Das ist dasselbe Handwerk, nur mit kleineren Stückzahlen.

2

Nachweise für Auftraggeber und Werksgelände

Wer auf ein Werksgelände oder eine Baustelle darf, muss vorher eine Bestätigung vorlegen, oft mit Summen, die über der üblichen Startup-Deckung liegen. Wir besorgen sie in der geforderten Form und klären vorab, welche Tätigkeiten darin genannt sein müssen.

3

Deckung, die zu Ihrer Entwicklungsphase passt

Prototyp, Pilot, Kleinserie, Serie: In jeder Phase ändert sich, wie viele Geräte wo stehen und was Sie zusagen. Wir passen die Deckung mit, statt sie für die Serie auszulegen, die es noch nicht gibt, oder für den Prototyp, den es nicht mehr gibt.

So arbeiten wir

Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.

Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.

Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.

Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.

Was drinsteht, erklären wir vorher.

Wir erklären, was ein Vertrag tatsächlich abdeckt und was nicht, in Ihren Worten statt in Versicherungsdeutsch. Sie wissen bei jedem Schritt, wie die Deckung greift und wo sie endet.

Ihr bestehender Vertrag bleibt, bis etwas Besseres da ist.

Sie müssen nichts kündigen, um mit uns zu sprechen. Wir sehen uns an, was Sie haben, und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist. Ist Ihr Vertrag der bessere, sagen wir auch das.

Die Anfrage verpflichtet Sie zu nichts.

Eine Anfrage ist weder Antrag noch Abschluss. Sie bekommen werktags innerhalb einer Stunde eine persönliche Rückmeldung. Entschieden wird erst, wenn die Angebote vor Ihnen liegen.

Im Schadenfall melden Sie sich bei uns.

Wenn etwas passiert, rufen Sie uns an und nicht die Hotline des Versicherers. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben dran. Ob der Versicherer zahlt, richtet sich nach Ihrem Vertrag. Dass sich jemand darum kümmert, nach uns.

Versicherung soll Sie nicht aufhalten.

Zeit kostet selten die Entscheidung, sondern der Papierkram davor: Unterlagen zusammensuchen, Policen lesen, Angebote vergleichbar machen. Das übernimmt bei uns Technologie. Prüfung, Verhandlung und Betreuung bleiben bei Menschen.

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.

Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.

Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.

Christoph Bergemann, Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Christoph Bergemann
Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Mit Christoph sprechen
Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Welche Versicherungen brauchen Hardware- und Deeptech-Unternehmen?

In der Regel die Produkthaftpflicht für alles, was Ihr Gerät bei anderen anrichtet, die Betriebshaftpflicht für Montage und Erprobung, die Elektronik- oder Maschinenversicherung für die eigenen Geräte und Transport für alles, was unterwegs ist. Liefern Sie Software mit, kommt die Vermögensschadendeckung dazu, und bei eigenem Lager und Fertigung die Inhaltsversicherung samt Betriebsunterbrechung.

Ist eine Versicherung für Hardware-Startups Pflicht?

Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zur Produkthaftpflichtversicherung gibt es in Deutschland nicht. Die Haftung selbst besteht trotzdem: Nach § 1 Produkthaftungsgesetz haftet der Hersteller ohne Verschulden, wenn ein Fehler seines Produkts zu Tod, Körper- oder Gesundheitsverletzung oder zu einer Sachbeschädigung führt. Beim Sachschaden gilt schon heute eine Grenze, die viele übersehen: Ersetzt wird nur der Schaden an einer anderen Sache, und auch nur, wenn diese ihrer Art nach für den privaten Gebrauch bestimmt ist und vom Geschädigten hauptsächlich dafür verwendet wurde. Daneben steht die Haftung aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Dieses Recht wird abgelöst: Die neue Produkthaftungsrichtlinie gilt für Produkte, die nach dem 9. Dezember 2026 in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden; für früher in Verkehr gebrachte Produkte bleibt es beim bisherigen Recht. Die Selbstbeteiligung von 500 Euro bei Sachschäden (§ 11 ProdHaftG) und der Haftungshöchstbetrag von 85 Millionen Euro für Personenschäden (§ 10 ProdHaftG) sieht sie nicht mehr vor. Vertraglich verlangen Auftraggeber, Werksbetreiber und Vertriebspartner den Nachweis ohnehin praktisch immer, und ohne ihn kommen Sie auf viele Gelände gar nicht erst.

Was kostet eine Versicherung für Hardware-Startups?

Das hängt vor allem von Art des Produkts, Einsatzumgebung, Stückzahl und Entwicklungsphase, den Exportmärkten, geforderten Deckungssummen und dem Schadenverlauf ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.

Deckt die Produkthaftpflicht auch den Austausch unserer eigenen Geräte?

In aller Regel nicht. Die Produkthaftpflicht zahlt für Schäden, die Ihr Produkt bei anderen anrichtet, nicht für das Produkt selbst: Nachbesserung, Ersatz und Gewährleistung sind Ihr unternehmerisches Risiko. Je nach Vertrag lassen sich einzelne Folgekosten mitversichern, etwa der Aus- und Einbau eines mangelhaften Teils beim Kunden, und bei Serienfehlern ist eine Rückrufkostendeckung eine eigene Vereinbarung. Wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall erreichbar ist.

Unser Gerät steht als Prototyp beim Kunden. Sind wir versichert?

Nur, wenn die Police das vorsieht, und das ist der häufigste blinde Fleck in dieser Phase. Viele Standardpolicen setzen ein fertiges, in Verkehr gebrachtes Produkt voraus. Erprobung, Testbetrieb und Pilotanlagen gehören ausdrücklich in die Risikobeschreibung, sonst steht im Schadenfall die Frage im Raum, ob der Versicherer überhaupt zuständig war. Sagen Sie uns, was wo steht, dann schreiben wir es hinein.

Wir wollen in die USA liefern. Was ändert sich?

Dort gelten andere Haftungsmaßstäbe, andere Verfahrenskosten und andere Erwartungen an Deckungssummen, und viele deutsche Standardverträge schließen Ansprüche aus den USA und Kanada aus oder begrenzen sie stark. Das ist lösbar, aber es ist ein eigener Markt mit eigener Prüfung und eigenem Preis. Planen Sie die Klärung vor dem ersten Vertrag ein, nicht danach.

Kann ich anfragen, wenn ich noch nicht weiß, was mir fehlt?

Ja. Wählen Sie im Formular „Noch unsicher". Sie müssen die Versicherungsfrage vor dem ersten Gespräch nicht selbst lösen. Wir ordnen gemeinsam ein, was Ihr Betrieb braucht und was nicht.

Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?

Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.

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Produkthaftung für Software 2026

Selbstbeteiligung und Haftungshöchstbetrag entfallen, die Verantwortung endet später, und auch die mitgelieferte Software zählt als Produkt. Was vor dem Stichtag zu klären ist.

Zu speziell, zu schwierig,
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Genau unser Fall. Sagen Sie uns, was Sie tun, und wir fragen jeden Versicherer an, der es zeichnet.

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