Ein Anruf genügt.
Den Rest erledigen wir.
Managed Services, Managed Security, Monitoring, Betrieb und Wartung fremder IT. Wir platzieren die IT-Haftpflicht, die Betriebshaftpflicht mit Obhuts- und Tätigkeitsschäden und Cyber bei Versicherern, die Provider zeichnen.
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Was ist eine Versicherung für Managed-Service-Provider?
Eine Versicherung für Managed-Service-Provider ist das Paket aus der IT-Haftpflicht, der Betriebshaftpflicht mit Obhuts- und Tätigkeitsschäden, Cyber und der Büroausstattung. Ihre Lage ist eigen: Sie führen fremde Systeme auf Dauer, haben also die Verfügungsgewalt, aber nicht das Eigentum. Dazu kommt der Skaleneffekt. Ein Patch, der über die gesamte Kundenbasis ausgerollt wird, kann bei allen Kunden gleichzeitig etwas lahmlegen, und mehrere berufen sich dann auf zugesagte Service Level.
Wer braucht eine Versicherung für Managed-Service-Provider?
Provider mit eigenem Rechenzentrum, mit Kunden in kritischen Sektoren und mit US-Kunden betrachten wir gesondert.
Sie können trotzdem anfragen. Wir sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können.
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Managed-Service-Provider
Ein Fehler im zentralen Werkzeug wirkt bei allen Kunden gleichzeitig. Das ist ein anderes Risikoprofil als Projektgeschäft.
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Managed Security
Wer die Abwehr verantwortet, wird nach einem Vorfall gefragt, ob er sie richtig betrieben hat. Der Vorwurf richtet sich auf die Leistung, nicht auf den Angreifer.
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Provider mit Service Level
Eine zugesagte Verfügbarkeit erhöht Ihre Haftung über die gesetzliche hinaus, und genau das ist in Haftpflichtbedingungen ausgeschlossen. Gutschriften sind Erfüllung, nicht Schaden.
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Provider als Auftragsverarbeiter
Sie haften bei Datenschutzverletzungen unmittelbar gegenüber betroffenen Personen, und zwar neben Ihrem Kunden.
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Provider mit Zugang zu Geschäftsgeheimnissen
Sie sehen systematisch die Interna Ihrer Kunden. Das ist ein eigener Haftungstatbestand und oft auch eine Vertragsstrafe.
Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.
Expertise bei Providern
Wir trennen bei Ihnen das Versicherbare vom Vertraglichen, weil beides gern in einen Topf fällt. Was Sie zugesagt haben, also Verfügbarkeit, Gutschriften und Vertragsstrafen, ist Erfüllung und in Haftpflichtbedingungen ausgeschlossen. Versicherbar ist der Schaden, den Ihr Fehler anrichtet. Wer das nicht trennt, kauft eine Police gegen das falsche Risiko.
Nachweise für Kunden und Lieferketten
Öffentliche Auftraggeber dürfen eine Haftpflicht in geeigneter Höhe verlangen. Dazu kommt ein Effekt aus dem neuen IT-Sicherheitsrecht: Kunden, die selbst ihre Lieferkette absichern müssen, geben Anforderungen an ihre Dienstleister weiter. Wir liefern den Nachweis in der verlangten Form und prüfen, ob die Summe zur Zahl Ihrer Kunden passt.
Deckung, die zu Ihren Leistungen passt
Ein Provider mit zehn Kunden braucht andere Summen als einer mit zweihundert. Wir fragen Kundenzahl, Service Level, Auftragsverarbeitung und Rolle in der Lieferkette vorher ab, statt eine Standardpolice zu schicken.
Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.
Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.
Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.
Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.
Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.
Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.
Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.
Häufige Fragen.
Welche Versicherungen brauchen Managed-Service-Provider?
In der Regel die IT-Haftpflicht, die Betriebshaftpflicht mit Obhuts- und Tätigkeitsschäden an Kundensystemen, Cyber mit Datenschäden und Ansprüchen aus Auftragsverarbeitung und die Büroausstattung mit Ertragsausfall.
Ist eine Versicherung für Managed-Service-Provider Pflicht?
Nein, eine Haftpflichtversicherung ist für Managed-Service-Provider nicht gesetzlich vorgeschrieben, und das neue IT-Sicherheitsrecht ändert daran nichts. Diese Verwechslung begegnet uns oft, deshalb hier klar: Managed-Service-Provider und Managed-Security-Provider sind im IT-Sicherheitsrecht namentlich erfasst, und oberhalb bestimmter Größenschwellen folgen daraus Risikomanagement-, Dokumentations- und Meldepflichten. Die Geschäftsleitung muss die Maßnahmen umsetzen und überwachen und haftet der eigenen Einrichtung, wenn sie das schuldhaft nicht tut. Das sind Organisationspflichten mit Innenhaftung und keine Versicherungspflicht. Pflicht im Versicherungssinne sind nur die gesetzliche Unfallversicherung Ihrer Beschäftigten und die Kfz-Haftpflicht.
Was kostet eine Versicherung für Managed-Service-Provider?
Das hängt vor allem von der Zahl der betreuten Kunden und Systeme, dem Umsatz, den zugesagten Service Level und daran, ob Sie Security verantworten ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.
Sind Schäden an Systemen gedeckt, die ich administriere?
Nicht von sich aus, und das ist die wichtigste Lücke Ihres Geschäftsmodells. Fremde Sachen, über die Sie Verfügungsgewalt haben, und Schäden, die durch Ihre Tätigkeit an ihnen entstehen, sind in Standardbedingungen beide ausgeschlossen, samt den daraus folgenden Vermögensschäden. Für einen Provider ist das nicht ein Randfall, sondern der Normalfall, und er gehört ausdrücklich zurückgekauft.
Deckt die Versicherung meine Service-Level-Gutschriften?
Nein. Was Sie vertraglich zugesagt haben, geht über die gesetzliche Haftpflicht hinaus, und genau das ist ausgeschlossen. Gutschriften und Vertragsstrafen sind Erfüllungsthemen. Versicherbar ist der Schaden, den Ihr Fehler bei Kunden anrichtet, nicht die Zusage, die Sie selbst gegeben haben. Deshalb lohnt der Blick in Ihre eigenen Vertragsmuster, bevor wir die Police bauen.
Hafte ich als Auftragsverarbeiter persönlich gegenüber Betroffenen?
Ja, der Anspruch richtet sich gegen den Verantwortlichen oder den Auftragsverarbeiter, und er umfasst materielle wie immaterielle Schäden. Ein bloßer Verstoß genügt nicht, es braucht einen Schaden und Kausalität, aber eine Erheblichkeitsschwelle gibt es nicht, und schon der Kontrollverlust kann ein immaterieller Schaden sein. Diese Ansprüche müssen in der Deckung ausdrücklich vorkommen.
Was passiert, wenn ein Patch alle Kunden trifft?
Dann haben Sie nicht einen Schaden, sondern so viele, wie Sie Kunden haben, und alle am selben Tag. Genau daran scheitern Summen, die aus einem einzelnen Projekt abgeleitet sind. Bei Ihnen bemisst sich die Deckungssumme nach der Kundenbasis und nicht nach dem durchschnittlichen Auftragswert.
Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?
Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.
Zu speziell, zu schwierig,
zu spät dran?
Genau unser Fall. Sagen Sie uns, was Sie tun, und wir fragen jeden Versicherer an, der es zeichnet.
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