Versicherung für SaaS-Anbieter

Ein Anruf genügt.
Den Rest erledigen wir.

Software as a Service, Plattformprodukte und Abomodelle. Wir platzieren die IT-Haftpflicht, Cyber mit Datenschutzansprüchen und die Betriebshaftpflicht bei Versicherern, die SaaS-Anbieter zeichnen, und sehen uns Ihre Zusagen in den eigenen Bedingungen an.

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Was ist eine Versicherung für SaaS-Anbieter?

Eine Versicherung für SaaS-Anbieter ist das Paket aus der IT-Haftpflicht, Cyber mit Datenschutzansprüchen, der Betriebshaftpflicht und der Büroausstattung. Zwei Dinge unterscheiden Sie vom Softwarehaus. Sie sind Produkt und Betrieb in einem, können also im Schadenfall nicht auf eine Lieferkette oder einen Betreiber verweisen. Und Sie tragen die Mandantentrennung: Ein Fehler in der Berechtigungslogik macht Daten eines Kunden für andere sichtbar, und dann melden sich Kunden und betroffene Personen gleichzeitig.

Für wen

Wer braucht eine Versicherung für SaaS-Anbieter?

Anbieter für Medizin- und Finanzaufsichtsthemen, mit Kunden in kritischen Sektoren und mit US-Kunden betrachten wir gesondert, weil Standardbedingungen auf europäische Gerichte begrenzt sind.

Sie können trotzdem anfragen. Wir sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können.

  • SaaS mit vielen Mandanten

    Ein Fehler skaliert auf die gesamte Kundenbasis, und die Deckungssumme muss sich daran bemessen und nicht am einzelnen Abo.

  • Anbieter mit sensiblen Daten

    Personal-, Gesundheits- oder Finanzdaten in einem Mandantensystem erzeugen im Fehlerfall Ansprüche von Kunden und Betroffenen zugleich.

  • Anbieter mit Abrechnungs- oder Lohnfunktionen

    Falsch berechnetes Geld ist der klassische reine Vermögensschaden, und er fällt erst Wochen später auf.

  • Anbieter mit Enterprise-Verträgen

    Dort werden Deckungsnachweise, Freistellungen und Summen verhandelt, bevor unterschrieben wird.

Warum Alea

Eine Anfrage. Alle Versicherer. Das richtige Programm.

1

Expertise bei SaaS-Anbietern

Wir bemessen Ihre Summe an der Mandantenzahl und nicht am Abopreis, weil Ihr Schaden so entsteht. Und wir sehen uns Ihre eigenen Bedingungen an: Was Sie an Verfügbarkeit und Funktion zusagen, ist Erfüllung und von Haftpflichtdeckung ausgeschlossen. Wer das vorher weiß, formuliert anders.

2

Nachweise für Enterprise-Kunden und Vergabe

Große Kunden verlangen Deckungsnachweise und Freistellungen, öffentliche Auftraggeber eine Haftpflicht in geeigneter Höhe. Eine gesetzliche Mindestsumme gibt es nicht. Wir liefern den Nachweis in der verlangten Form und sagen vorher, ob Ihre Summe für die größten Verträge reicht.

3

Deckung, die zu Ihren Leistungen passt

Ein Anbieter mit fünfzig Kunden braucht andere Summen als einer mit fünftausend. Wir fragen Mandantenzahl, Datenarten, Abrechnungsfunktionen und Auslandsanteil vorher ab, statt eine Standardpolice zu schicken.

So arbeiten wir

Kein Vergleichsportal. Eine Ausschreibung.

Sechs Dinge, die für jede Anfrage gelten, unabhängig davon, was Sie versichern wollen.

Ein Rechner vergleicht Tarife. Wir schreiben Ihr Risiko aus.

Ein Vergleichsrechner fragt Eckdaten ab und zeigt Tarife dazu. Im Gewerbe entscheidet aber die Bedingung, nicht der Preis. Wir fragen bei den Versicherern an, die Ihren Betrieb zeichnen, auch bei denen ohne Onlinestrecke, und lesen die Bedingungen, bevor Sie unterschreiben.

Was drinsteht, erklären wir vorher.

Wir erklären, was ein Vertrag tatsächlich abdeckt und was nicht, in Ihren Worten statt in Versicherungsdeutsch. Sie wissen bei jedem Schritt, wie die Deckung greift und wo sie endet.

Ihr bestehender Vertrag bleibt, bis etwas Besseres da ist.

Sie müssen nichts kündigen, um mit uns zu sprechen. Wir sehen uns an, was Sie haben, und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist. Ist Ihr Vertrag der bessere, sagen wir auch das.

Die Anfrage verpflichtet Sie zu nichts.

Eine Anfrage ist weder Antrag noch Abschluss. Sie bekommen werktags innerhalb einer Stunde eine persönliche Rückmeldung. Entschieden wird erst, wenn die Angebote vor Ihnen liegen.

Im Schadenfall melden Sie sich bei uns.

Wenn etwas passiert, rufen Sie uns an und nicht die Hotline des Versicherers. Wir nehmen den Schaden auf und bleiben dran. Ob der Versicherer zahlt, richtet sich nach Ihrem Vertrag. Dass sich jemand darum kümmert, nach uns.

Versicherung soll Sie nicht aufhalten.

Zeit kostet selten die Entscheidung, sondern der Papierkram davor: Unterlagen zusammensuchen, Policen lesen, Angebote vergleichbar machen. Das übernimmt bei uns Technologie. Prüfung, Verhandlung und Betreuung bleiben bei Menschen.

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner kennt Versicherung aus der Praxis.

Fünf Jahre bei Marsh Deutschland, zuletzt als Client Executive für multinationale Unternehmen, danach zwei Jahre bei deas (Ecclesia Gruppe) für internationale Industrieprogramme.

Er kennt Deckung, Verhandlung und Schaden aus dem Maschinenraum und weiß, worauf ein Versicherer beim Beitrag schaut. Die Prüfung macht ein Mensch, Technologie nimmt ihm das Lesen und Aufbereiten der Unterlagen ab.

Christoph Bergemann, Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Christoph Bergemann
Co-Founder, verantwortet Risiko, Beratung und Schadenbegleitung
Mit Christoph sprechen
Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Welche Versicherungen brauchen SaaS-Anbieter?

In der Regel die IT-Haftpflicht, Cyber mit Datenschutzansprüchen aus Auftragsverarbeitung, die Betriebshaftpflicht und die Büroausstattung mit Ertragsausfall. Wer Enterprise-Verträge schließt, braucht die dort verhandelten Summen.

Ist eine Versicherung für SaaS-Anbieter Pflicht?

Nein, für SaaS-Anbieter ist keine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Pflicht sind die gesetzliche Unfallversicherung Ihrer Beschäftigten und die Kfz-Haftpflicht. Eine Frage, die derzeit oft gestellt wird, lassen wir bewusst offen: Ob Software künftig als Produkt im Sinne der Produkthaftung gilt, ist Gegenstand einer europäischen Neuregelung. Das deutsche Produkthaftungsgesetz nennt in seiner geltenden Fassung nur bewegliche Sachen und Elektrizität, Software steht dort nicht. Wir behaupten deshalb nichts darüber, sondern beobachten es und sagen es Ihnen, sobald sich die Rechtslage ändert.

Was kostet eine Versicherung für SaaS-Anbieter?

Das hängt vor allem von der Zahl der Mandanten, dem Umsatz, der Sensibilität der verarbeiteten Daten und daran, ob Ihre Software Geld berechnet ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach dem ersten Gespräch, nicht aus einem Tarifrechner: Wir holen Angebote bei den Versicherern ein, die Ihren Betrieb zeichnen, und legen sie Ihnen nebeneinander. Das Erstgespräch kostet nichts.

Was passiert bei einem Fehler in der Mandantentrennung?

Dann haben Sie zwei Arten von Anspruchstellern gleichzeitig. Ihre Kunden, weil ihre Daten sichtbar waren, und die betroffenen Personen, weil ihre Daten offengelegt wurden. Dazu Meldungen an die Aufsicht und Information der Betroffenen. Nichts davon ist Personen- oder Sachschaden, und die Datenschutzansprüche müssen in der Deckung ausdrücklich vorkommen.

Hafte ich als Auftragsverarbeiter direkt?

Ja. Der Anspruch richtet sich gegen den Verantwortlichen oder den Auftragsverarbeiter und umfasst materielle wie immaterielle Schäden. Ein bloßer Verstoß genügt nicht, es braucht Schaden und Kausalität; eine Erheblichkeitsschwelle gibt es nicht, und bereits der Kontrollverlust kann ein immaterieller Schaden sein, wenn die Befürchtung von Missbrauch begründet ist.

Ist die Behebung des Fehlers versichert?

Nein. Die eigene Leistung in Ordnung zu bringen, ist Erfüllung und kein Schaden, und Schäden an der eigenen Leistung sind in jeder Haftpflicht ausgeschlossen. Versichert ist, was der Fehler bei Ihren Kunden anrichtet. Für einen Anbieter, der ein Produkt verkauft und betreibt, ist diese Grenze besonders wichtig, weil beide Seiten bei Ihnen zusammenfallen.

Wie hoch sollte meine Deckungssumme sein?

Nicht am Abopreis gemessen, sondern an der Mandantenzahl und der Art der Daten. Ein Fehler trifft bei Ihnen alle gleichzeitig, das ist die Rechengröße. Dazu kommen die Summen, die Ihre größten Kunden im Vertrag verlangen; die sind oft die eigentliche Untergrenze und nicht Ihre eigene Risikoeinschätzung.

Ich bin schon versichert. Lohnt sich die Anfrage trotzdem?

Oft ja. Viele Verträge sind mit dem Betrieb gewachsen, ohne angepasst worden zu sein: neue Tätigkeiten, mehr Mitarbeiter, mehr Fahrzeuge, höhere Umsätze. Wir lesen Ihre bestehenden Policen mit Ihnen und sagen, was passt, was fehlt und was doppelt ist.

Zu speziell, zu schwierig,
zu spät dran?

Genau unser Fall. Sagen Sie uns, was Sie tun, und wir fragen jeden Versicherer an, der es zeichnet.

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